| Gewaltprävention an Schulen |
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Seite 1 von 2 Eltern wünschen sich mehr Sicherheit für ihre Töchter!Und auch die Mädchen möchten sich vor allem im Alltag besser wehren können. Das haben auch Schulen erkannt und organisieren über die Schulleitung oder auf Initiative von LehrerInnen und Eltern Gewaltpräventions-Kurse.
Um eine sinnvolle Vermittlung auch der theoretischen Inhalte des Kurses zu gewährleisten, ist eine möglichst homogene Einteilung der Mädchen nach Altersgruppen bzw. Klassen notwendig.
Diese Themenbereiche werden in den Kursen zentral behandelt und sind die Grundlage für eine erfolgreiche Gewaltprävention: Der eigene Körper ist wertvoll, jedes Mädchen hat das Recht ihn zu schützen. Um den eigenen Körper zu schützen, bedarf es einer positiven Vermittlung von Wertschätzung des weiblichen Körpers. Der Maßstab für Mädchen sind die eigenen Gefühle. Mädchen lernen gute Geheimnisse, wie z.B. Überraschungen, von schlechten, beängstigenden Geheimnissen zu unterscheiden. Wenn Heimlichkeiten unheimlich werden, ist es besser sich FreundInnen oder Erwachsenen mitzuteilen. Mädchen lernen, zwischen „guten“ und „schlechten“ sowie merkwürdigen Berührungen zu unterscheiden und letztere selbstbewusst abzuweisen. Mädchen dürfen und sollen in bestimmten Situationen Grenzen ziehen und „NEIN“ zu den Anforderungen Erwachsener/ anderer Kinder/ Jugendlicher sagen können. Sie haben das Recht, nicht zu gehorchen und sich zu wehren. Mädchen sollen lernen, sich bei anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Hilfe zu suchen, aber auch selbst Hilfe zu geben. Der erste Schritt hierzu ist, sich mitzuteilen und Öffentlichkeit schaffen. Bei jüngeren Mädchen liegt der Schwerpunkt auf der Selbstbehauptung. Mit einer spielerischen Herangehensweise, in Gesprächen, Rollenspielen und kleinen Übungen zur Wahrnehmungsschulung. Raufen, Toben und gezielte Spiele lassen die eigenen Stärken und Fähigkeiten erkennen um sich im Notfall auch körperlich wehren zu können. Mutmach-Märchen stärken das Selbstwertgefühl und zeigen Handlungsmöglichkeiten auf.
Die Vermittlung der Inhalte geschieht immer in alters- bzw. kindgerechter Sprache, so dass die Verständnisfähigkeit gewährleitet ist. |
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